Chronik 2007                                            



Sonntag 14.01.2007

Nun ist es endlich wieder so weit.
Monika und Marion Pichler treffen die letzten Vorbereitungen für ihre Missionsreise nach Indien.
 

Dienstag 16.01.2007

Dank der vielen Spenden an medizinischem Material ist es möglich, eine breite Palette von dringend benötigten Materialien zur medizinischen Versorgung der afroindischen Bevölkerung mitzunehmen.
Sorgfältig werden alle gespendeten Medikamente und Verbandsmaterialien in den Koffern verstaut.
Für die Kinder kommen natürlich noch kleine Spielsachen mit dazu. Ein Seesack voll mit gespendeten Plüschtieren und Puppen, so wie Kleidungsstücke für die Kinder.
Für persönliche Sachen bleibt da wenig Platz, da die Gewichtskontrollen bei den Fluggesellschaften sehr streng sind.   

Werden Marion und Monika alle Gepäckstücke mitnehmen können?  
 

Donnerstag 18.01.2007

Abenteuer Mission

Eine Missionsreise ist immer mit Abenteuern verbunden, aber genau das macht eine Missionsreise so wertvoll.
Im tiefen Vertrauen in Gottes Schutz starten Marion und Monika Pichler ihre Missionsreise nach Indien.

Sturmwarnung für West- und Mitteleuropa - Orkan Kyrill tobt

Noch während der Fahrt nach München werden die beiden Rottenmannerinnen benachrichtigt, dass ihr Flug, wegen schlechtem Wetter gestrichen wurde. Über München tobt Orkan Kyrill mit gewaltigen Windböen.
Sie werden auf eine Maschine, die eher fliegen soll, umgebucht. Die Zeit eilt nun, da man nie weiß, was noch alles passieren kann.

München 16:00 - endlich am Flughafen angekommen.

Es herrscht Chaos, viele Flüge wurden gestrichen. Die Fluggäste sind genervt, die Angestellten der Fluggesellschaft gestresst, aber dennoch sehr freundlich.
Wird das ganze Gepäck durch die Kontrolle gehen?
Wir beten um Gottes Führung und vertrauen ihm - ER wird es machen.
Die Frau am Schalter ist sehr freundlich. Marion erklärt ihr den Zweck der Reise. Es kommen über 75 kg zusammen, viel mehr als normalerweise genehmigt wird. Doch sie dürfen alles mitnehmen, dem Herrn sei dank! 
Dann der Abschied von den Lieben, eine letzte Umarmung und die Reise beginnt. Fünf Wochen Missionsabenteuer liegen nun vor den beiden.

Der Flug nach London erfolgt, trotz Sturm, ohne Probleme und auch der Weiterflug nach Mumbai (Bombay) verläuft problemlos.

 

Freitag 19.01.2007

Am Morgen kommen beide mit einiger Verspätung in Mumbai (Bombay) an.
Einziges Problem, 3 von 4 Gepäckstücken sind noch in London. Sie werden später mit einer anderen Maschine nachgeschickt.

So beginnt die erste Etappe der Reise erst einmal nur mit einem Seesack voller Plüschtiere.
Marion und Monika brechen nach Pune (Poona) ca. 120 Km südöstlich von Mumbai auf. Dort werden sie das Wochenende bei Freunden verbringen.
 

Sonntag 21.01.2007

Ausgeruht geht es erneut nach Mumbai, wo nun endlich die fehlenden Koffer angekommen sind. Dann wieder nach Pune, um von dort mit dem Nachtbus die fast 500 Km lange Reise nach Haliyal anzutreten.

 

Montag 22.01.2007

Haliyal 6:00 Uhr Ortszeit

Nach einer langen Reise endlich am Ziel.
Die Kinder können es kaum erwarten Marion und Monika zu begrüßen. Sie sind überglücklich.
Alle sind voller Freude, dass die beiden nun endlich wieder da sind.

Doch eines wird schnell klar, viel Zeit zum Ausruhen gibt es nicht, denn es wartet sehr viel Arbeit auf die beiden Rottenmannerinnen. 

 

Dienstag 23.01.2007

Es ist sehr heiß in Haliya.
Marion und Monika besichtigen die neue Schule und treffen sich mit dem Ingeneure, der die Bauaufsicht hat.
Der Bau ist gut vorangegangen. Es wurden neben dem Schulgebäude mit 5 Klassenräumen auch eine Küche und separate Toiletten errichtet.
Am 18.02.2007 soll nun endlich die Einweihung und der Umzug in die neue Schule stattfinden. Die Kinder freuen sich schon sehr darauf.


  

 

Mittwoch 24.01.2007

Marion nutzt die Zeit um die Kinder gründlich medizinisch zu untersuchen. Ein Kind muss mit Verdacht auf einen Knöchelbruch ins Krankenhaus zum Röntgen. Gott sei Dank, der Knöchel ist nur verstaucht.
Marion ist froh, dass sie diesen Menschen wieder helfen kann. 

Monika hingegen hilft in der Schule, gibt Tipps und Ratschläge für die Ausbildung der Kinder und unterrichtet die Kleinen, die sehr begierig sind etwas Neues zu lernen.  

 

Donnerstag 25.01.2007

Eine Woche ist nun schon wieder vergangen, seit sich die beiden Frauen auf die Reise nach Indien begeben  haben. Ihr Tag ist mit den unterschiedlichsten Aufgaben ausgefüllt.
Auch Marion unterrichtet mittlerweile die Kinder und hilft der Hausmutter beim Waschen der Kleinsten.
Marion sagt: "Die Kinder hier in der Schule sind so dankbar, dass sie etwas lernen können. Sie sind sehr aufmerksam und freundlich, dass Unterrichten macht wirklich Freude."

 

 

 

 

Freitag 26.01.2007

Marion hat begonnen den Kindern, mit Hilfe von PowerPoint- Präsentationen und der Unterstützung eines einheimischen Jugendlichen, biblische Geschichten zu erklären. Die Kinder sind begeistert und lauschen jeden Abend vor dem Schlafengehen den Geschichten von Jesus Christus. 



 

 

Sabbat 27.01.2007

Es ist endlich Sabbat - Ein Tag der Ruhe!

Zeit um die Glaubensgeschwister in den Adventgemeinden der umliegenden Dörfer zu besuchen. Man trifft sich zum Gebet, singt gemeinsam fröhliche Lieder.
Die Freude des Wiedersehens ist groß unter den Geschwistern.
Monika wird gebeten die Predigt zu halten. Alle hören aufmerksam zu, was Gott ihnen an diesem Sabbat sagen möchte.

Am Nachmittag steht ein Spaziergang in einen nahe gelegenen Park auf dem Plan. Die Kinder sind begeistert und freuen sich über diese Abwechslung.   
 

 

Sonntag 28.01.2007Brief Nr. 1 23.01.2007 PDF

Endlich, ein erster offizieller Brief von Marion und Monika aus Indien.

Klicken Sie einfach auf das Bild auf der rechten Seite um den Brief im PDF- Format zu öffnen.


In einem E-Mail berichtet Monika, dass die Not doch viel größer ist, als erwartet.
Aus der Nähe betrachtet sieht doch alles anders aus. Aber die Menschen dort sind dankbar für alles, was sie haben.
Jetzt wo Marion und Monika vor Ort sind, kaufen sie besseres Essen. Mehr Gemüse und Obst. Die Kinder lieben Trauben.
Der Gesundheitszustand einiger Kinder ist auch nicht so gut. Viele von ihnen sind erkältet. Es werden große Mengen Hustensaft benötigt um den Kindern Linderung zu verschaffen.

 

Dienstag 30.01.2007

Marion organisiert nun regelmäßig Meetings für die schon ausgebildeten Erste- Hilfe- Helferinnen. Die jungen Frauen sind sehr dankbar, dass sie wieder etwas dazu lernen können und Fragen stellen dürfen.

 

Mittwoch 31.01.2007

Beim Waschen der Kinder hat Marion festgestellt, dass sehr viele Kinder unter Hautkrankheiten leiden.
Marion ist in ihrem Element. Sie untersucht und pflegt die Kleinen und die Großen.


 
 

Monika unterrichtet in der Zwischenzeit die Kinder in Englisch. Auch ihr macht die Arbeit sehr viel Freude, auch wenn die Temperaturen am Tag, mit 35 °C doch schon sehr hoch sind.
 

Sonntag 04.02.2007

Marion macht wieder ein Meeting mit den Erste- Hilfe- Helferinnen. Alle Frauen sind sehr aufmerksam. Thema heute ist die Anwendung von Holzkohle, eines der wichtigsten Heilmittel im Dschungel.

 

Montag 05.02.2007

Neben der Arbeit mit den Kindern in der Schule, gibt es immer wieder Treffen mit den Bewohnern der Dschungeldörfer, aus denen die Kinder kommen. Es soll eine Grundlage gelegt werden um den reibungslosen Betrieb der Schule zu ermöglichen. Dies geht nur, wenn alle dieses Projekt unterstützen.
Für AITF ist es wichtig, die Bevölkerung der Dörfer einzubeziehen, sie auszubilden und ihnen die Möglichkeit zu geben, selber tätig zu werden.

Ein Schritt in diese Richtung ist die Bebauung der schuleigenen Felder, die bereits begonnen hat. Sie soll Grundlage für eine ausreichende und gesunde Ernährung sein.

  

 

Mittwoch 07.02.2007

Wir haben wieder neue Bilder aus Indien bekommen.
In dieser Woche habe Monika und Marion den Kindern eine besondere Überraschung gemacht. Jedes Kind hat ein mitgebrachtes Plüschtier bekommen. Marion berichtet: "Ihr könnt euch das Leuchten in den vielen Kinderaugen nicht vorstellen. Sie waren alle so dankbar und voller Freude über die kleinen Geschenke."

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Freitag 09.02.2007

Marion und Monika sind wieder in Gadigera gewesen. Die Arbeiten an der Schule gehen weiter. Hier einige Bilder vom Schulgelände und den Gebäuden.

 

Hier ist das Toilettengebäude und die Küche von innen zu sehen.                 

 

Mittwoch 14.02.2007

Die Arbeiten auf dem Schulgelände laufen auf Hochtouren. Viele fleißige Hände helfen, damit zur Einweihung am Sonntag, die wichtigsten Dinge fertig sind.
Durch den Schulbau haben die Menschen hier in der Gegend wieder begonnen neuen Mut zu fassen. Die Schule ist ein Hoffnungsschimmer auf ein besseres Leben. Sie wissen, wie wichtig eine richtige Ausbildung für ihre Kinder ist. Immer mehr Eltern helfen mit.

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Monika zusammen mit einem Arbeiter auf der Terrasse des Schulgebäudes. Bild rechts: Frauen bei der Arbeit.

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Die Männer bei der Installation der Wasserleitungen. Bild rechts: So wird in Indien die Wäsche gewaschen.

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Hier ist der Gärtner zu sehen, wie er geschickt mit der Axt einen Baumstamm spaltet. Er ist verantwortlich für den Anbau auf den Feldern. Bild rechts: Das Toilettengebäude, die Waschbereiche werden gerade installiert.

 

Freitag 16.02.2007

Hier ein Gruppenfoto mit Kindern und Lehrern.
Alle freuen sich schon sehr, denn am Sonntag ist nun endlich die Einweihung der Schule.

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Marion ist immer noch damit beschäftigt, die Kleinen zu behandeln. Viele von ihnen leiden an starkem Husten.

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Sonntag 18.02.2007

Heute ist der große Tag. Offizielle Einweihung der neuen Schule in Gadigera.
In den letzten Wochen wurde sehr viel gearbeitet, um alles fertig zu machen. Ganz hat es nicht gereicht. Die Kinder müssen mit dem endgültigen Umzug noch einige Wochen warten, bis das Gebäude ganz ausgetrocknet ist. Aufgrund der hohen Temperaturen müssen die Anstriche der Wände immer wieder befeuchtet werden, damit sie nicht zu schnell trocknen und reißen.

Dennoch ist die Freude bei allen riesengroß.
Viele Gäste kamen, um bei der Einweihung der ersten afroindischen Schule, in dieser Gegend, dabei zu sein.
Ein besonderes Dankeschön ging zum einen an die vielen fleißigen Helfer vor Ort, ohne die, diese Schule niemals errichtet worden wäre, zum anderen, an die unzähligen Spender aus dem Ausland, die durch ihre finanzielle Unterstützung den Bau erst ermöglicht haben. In dieser beeindruckenden Zusammenarbeit entstand so in den letzten Monaten, ein Projekt der Hoffnung für diese Menschen. Ein besonderes Dankeschön aus Indien, an alle Helfer und Unterstützer dieses Projektes.    

 

Montag 19.02.2007

Die Zeit ist wieder viel zu schnell vergangen, vieles wäre noch zu erledigen, aber die fast fünf Wochen, für den Missionseinsatz von Marion und Monika Pichler, sind um. Es heißt wieder Abschied nehmen von dien lieben Freunden in Haliyal und Gadigera. Besonders schwer fällt der Abschied von den Kindern, an die man sich schon so gewöhnt hat.
Nun geht es wieder mit dem Nachtbus nach Mumbai und von dort in Richtung Heimat.

 

Mittwoch 21.02.2007

München 12:30 Uhr, pünktliche Landung auf dem Münchner Flughafen.
Nach einer langen Reise sind Marion und Monika wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Sie sind dankbar für die vielen Erfahrungen bei diesem Missionseinsatz und Gottes Schutz und Segen während ihrer Reise.

 

 


Mai 2007

Hilfe aus Amerika - Um die Lehrer der Schule zu unterstützen sendet die Organisation NAPS den Studentenmissionar Gavin Gaynair nach Indien. Gavin wird bis Oktober 2007 bleiben und die Leitung der Schule übernehmen.



 

Juni 2007

Nach etwa zwei Jahren Bauzeit ist es nun endlich so weit. Die neue Schule in Gadigera ist fertig und die Kinder, deren Zahl nun schon fast achtzig beträgt, können endlich in den neuen Klassenräumen unterrichtet werden. Es gibt zwar noch sehr viel zu tun, aber ein großer Schritt ist nun gemacht. Die Kinder sind überglücklich und von Herzen dankbar.
Die Menschen aus den umliegenden Dörfern fassen wieder Mut.

 

Oktober 2007

Nicodemus, ein Prediger und Lehrer übernimmt die Leitung der Schule.

 


                                              

 

      


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Geändert am: 01. Mai 2011